Ich sag die Wahrheit – versprochen

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… schon Pilatus fragte: „was ist Wahrheit?“ Sie ist ein unwägbares Feld. Uns wird immer wieder die Wahrheit versprochen, wir beschworen sie: “Schwörst du die Wahrheit zu sagen, und nichts als die Wahrheit?” Die Wahrheit ist ganz neu ins Rennen gekommen, in unseren Alltag eingebrochen.

Raus mit der Wahrheit

Da wird häufig gefordert, endlich mit der Wahrheit herauszurücken. Die Wahrheit, das allgemein verständliche Gegenstück zur Lüge, die als vorsätzliche Täuschung angenommen wird, eine Form der anerkannten Fakten-Logik. Da gibt es die Wahrheit über die Masken, die Wahrheit über den Virus, die Wahrheit über die Reichen, die Wahrheit über die Ehrgeizigen und natürlich die Wahrheit über die Finanz- und Pharmakonzerne.

Technische Wahrheit

Selbstverständlich gibt es die Wahrheit in der IT – also logische Wahrheit und in der Kommunikation, die Kohärenz zwischen den Worten, der Mimik und den auslösenden Emotionen.

Und dann gibt es noch die Wahrheit, die ohne Kontext genannt wird. Diese Wahrheit wird in unserem kulturellen Kontext irretierenderweise als etwas betrachtet, was niemand für sich beanspruchen darf und absolut individuell sei. Also eigentlich nennen wir alles, was wir nicht so richtig verstehen individuell. Aber ist es dann noch Wahrheit? Hat Wahrheit etwas Universelles? Hat Wahrheit etwas Zeitloses? Gilt sie im Uruguay genauso wie in Venedig, Kapstadt, Moskau, Mozambique und New York?

Darum geht es heute:

Welche Formen von Wahrheit haben wir im Laufe der Zeit erarbeitet und warum ist Wahrheit eigentlich wichtig?

Es scheint, als wären da noch unverheilte Wunden, dass uns mit einer in Anspruch genommenen Wahrheit zu Leibe gerückt werden könnte. Aber woher kommt das? Religionen beanspruchen diesen Begriff häufig für sich und geben ihm damit statischen Charakter. Ist Wahrheit etwas Fixes? etwas Unveränderliches? „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben …“, schon mal gehört? Darf das jemand von sich selbst behaupten? Käme Jesus heute nach Berlin und würde sich auf die Bühne der Friedensdemo stellen und diese Worte aussprechen, wie würden wir heute reagieren?

Wahrheit - truthIm Gegenzug: Die heutige Wissenschaft wird heutzutage fast reflexhaft als Wahrheitsfinder betrachtet. Wir glauben an die heiligen Fakten, Aussagen die als „WAHR“ im Raum stehen und keiner Überprüfung mehr bedürfen. Außerdem schaffen wir „Fakten-Finder“ und „Reality-Checker“ und geben uns der Illusion einer demokratisch überprüften Gemeinschaftsleistung hin. Wir haben die Vorstellung, dass unser Parlament immer so voll ist wie bei der Regierungserklärung, dass Gesetze und Verordnungen im Geist der Mütter und Väter unseres Staates seien. Ist das die Wahrheit? Können wir Wahrheit überprüfen? Wie weit muss ich als Individuum die sogenannten fakten untersuchen, um sie als meine Wahrheit zuzulassen? Und wenn nach alledem sich jemand die Mühe macht zu schauen, wer mit welcher Absicht hinter all diesen Fakten und den daraus so scheinbar logischen Konsequenzen und Entscheidungen steckt, dann finden wir Interessenskonflikte. In unseren Tagen sind die häufig von Geld getrieben und wie stellen zuweilen fest, dass die Wahrheit von diesen Interessen ohne unser Wissen manipuliert gewesen sein könnte.

Die Sicherheitsfrage

Dann stellt sich die Sicherheitsfrage: „Was soll man eigentlich heute noch glauben?“ oder „Ich habe gar nicht die Zeit das alles zu überprüfen!“ Um welchen Glauben und welche Wahrheit geht es in diesem Verständniszusammenhang?

Da offenbart sich die Sehnsucht nach einer stabilen Idee, einem Kanon von Gesetzmäßigkeiten, die niemand in Frage stellen kann oder muss, damit ich mich von diesen Grundsatzfragen abwenden kann und meiner Arbeit nachgehen. Das ist verständlich, menschlich und völlig ok – versteht jeder, oder?

Noch eine Wahrheit: Wir haben für all unsere Aufgaben 24 Stunden am Tag. Moment, das ist ein Faktum! – hm, naja! Was ist eine Stunde? Ist sie absolut einer Frequenz entsprechend unabhängig vom Raum? Wer von uns hat Einsteins Relativitätstheorie verstanden? Bist du sicher, dass meine 24 Stunden genauso lang sind wie deine? Ist Bezahlung nach Stunden demnach gerecht? Wenn wir Einstein fragen, wahrscheinlich nicht.

Ach, habe ich eben wahrscheinlich gesagt?

Wahrscheinlich – etwas das den Schein der Wahrheit in sich tragen könnte? – Wahr-Schein-lich!

Budder bei die Fische

Also ok – Budder bei die Fische, wir erleben, dass unser Tag – nein ich sag jetzt nix mehr zur Relativität – mit Erfordernissen ausgefüllt ist, egal ob Einstein Recht hat oder nicht. Also macht hier bitte jeder seinen Job – und gut! Das ist eine der Wahrheiten, die wir definiert haben, nachdem andere unserer Grundgesetz entwickelt hatten und damit den Rahmen steckten, in dem wir heute diese Entscheidung treffen können. Warum haben die das eigentlich gemacht, dieses Grundgesetz, was hatten sie für ein Interesse, wenn jeder nur für sich selbst zuständig ist?

Können wir es uns dauerhaft leisten so zu denken? Wem überlassen wir eigentlich welche Felder, wenn wir unsere Verantwortung für die Voraussetzungen, in denen wir Leben, also Staat, Gesetz, Moral, Tugend usw. – anderen überlassen? Können wir es uns als Menschen bzw. als menschliche Gesellschaft wirklich leisten, uns nur unserem operativen Überleben innerhalb eines angenommenen Gerüstes aus Regelungen zu widmen? Ist die Organisation der Gemeinschaft nicht ein Teil unserer nativen Aufgabe?

Gerade in unserer Welt der Spezialisierung sind wir auf das Vertrauen angewiesen, dass andere Menschen wesentliche übereinstimmende Grundziele verfolgen, wesentliche Grundwahrheiten nicht anzweifeln! (Wir treffen uns um viertel nach drei … wirklich nur eine Definition?)

Universale Werte und Wahrheit

Noch konkreter: Welche gemeinsamen Werte haben wir, und wie weit muss ich mich an der Pflege dieser Werte beteiligen? Ist z.B. Gewaltverzicht zur Konfliktlösung nicht in unserer Welt eine allseits akzeptierte Grundwahrheit? Keine Waffen zu tragen scheint uns im Alltag keine Freiheitseinschränkung zu sein, sondern eher Freiheit zu schenken.

Es scheint uns also offenbar sinnvoller, miteinander zu sprechen, als sich gegenseitig zu erschießen. Wahr oder falsch oder vielleicht ein Paradoxon? Wie weit geht diese Überzeugung der Gewaltlosigkeit? Lassen wir uns auch erschießen, um dieser Überzeugung zu folgen?

Was ist Wahrheit? Genauso gut müsste ich an dieser Stelle die Frage stellen: Was ist Gewalt? Ich kann nur auf Gewalt verzichten, wenn mir klar ist was Gewalt ist! Gibt es eine Wahrheit über die Gewalt? Gibt es kleinere Formen der Gewalt die ok sind, die Größere Formen der Gewalt auslösen die möglicherweise nicht ok sind? Müssen wir diese Definitionen alle auswendig lernen, um zusammen leben zu können und können wir sie auch gleich ausleben, wenn wir sie gelernt haben?

Wahrheit und Logik

Die rationale Logik kann eine solche Wahrheit nicht erfassen. Sie mach aus allem 1 oder 0 und alles andere nennen wir Gequassel. Mit dem Paradigma „Mit Logik geht alles“ wollten wir seit der Aufklärung die Welt befrieden, den religiösen Wahn beenden und nun stehen wir da, und versagen bei so etwas banalem wie der eindeutigen und für alle geltenden Definition von Gewalt? Wie viele Gesetze haben wir inzwischen, die zu Rechtsfrieden führen sollen? Unglaublich viele Verordnungen erlassen wir und wie viele Juristen beschäftigen wir eigentlich, um der Wahrheit und Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen? Wie lange tun wir das schon? Juristen sprechen niemals von Gerechtigkeit, wenn überhaupt von Rechtsfrieden. Sie haben vielleicht als erste erkannt, dass die Logik allein nicht zum Ziel führt, das rationale Bewusstsein viel zu begrenzt ist, um „Recht“ zu sprechen.

Sind Juristen die wahrhaft Spirituellen? Sie beobachten die Richter und ihre Urteile, um dann auf einer außerlogischen Ebene eine Prognose abzuleiten, was heute Recht bekommen könnte mit dem Hinweis: Vor Gericht weiß man nie was kommt! Sie wissen, dass auch Juristen für den ungerechtfertigten Verlust von Menschenleben sorgen, genau wie Mediziner, die einfach aus ihrem Inneren heraus Entscheidungen treffen müssen und damit über Leben und Tod bestimmen. Und was 1940 noch gerecht war, war 1950 eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit.

Wenn es also nun keine Wahrheit gibt die 10 Jahre überdauert, woran sollen wir uns orientieren? Wovon soll unser Leben abhängen?

Wahrheit und Allgemeingültigkeit

Schon Heinrich Böll prophezeite:

„Kein Frieden ohne Gerechtigkeit, keine Gerechtigkeit ohne Wahrheit.“

Justitia und MosesWenn es also eine Wahrheit gäbe, müsste sie dann nicht einer gewissen Allgemeingültigkeit genügen, um zur Gerechtigkeit zu führen? Böll hat sich für Politik interessiert, es ging ihm vermutlich weniger um das persönliche Gefühl der Gerechtigkeit, sondern die, die eine Gesellschaft formt und prägt. Eine Wahrheit, die dafür standhält, müsste sie nicht jede Zeit überdauern, müsste sie nicht in jedem Staat anwendbar, auf jedem Kontinent gültig sein? Müsste sie nicht sogar jenseits unseres Planeten Anwendung finden oder sogar außerhalb unserer Galaxie? Wenn es so eine Wahrheit gäbe, könnten wir sie wissen? Und was müssten wir wissen, um die Wahrheit zu erkennen?

Ist der Flaschenhals vielleicht gar nicht die Frage nach dem Vorhandensein einer solchen Wahrheit? Geht es vielleicht gar nicht um die Frage, ob es eine solche Wahrheit gibt? Spüren wir sie vielleicht, ohne sie ausdrücken zu können und verleugnen sie, um nicht unser eigenes Ego in Verlegenheit zu bringen, die eigene Unfähigkeit zur Entschlüsselung zu offenbaren? Ist es vielmehr eine Frage des Werkzeuges, mit dem wir sie, angenommen sie wäre vorhanden, wahrnehmen könnten? Ist Wahrheit etwas was ich weiß oder etwas was ich fühle?

Wissen und Wahrheit

Was ist eigentlich WISSEN? Ist Wissen ein dynamischer Prozess oder ein fixer Datenbestand in unseren Zellen? Liegt das Wissen in den grauen Zellen unserer Großhirnrinde wie es das Sprichwort sagt, oder ist sie in jedem Zellkern in unserer DNA gespeichert? Ist Wissen eine sequenzielle Informationsfolge, ähnlich einem Buch oder einem Dokument, oder stellen wir uns das nur deshalb so vor, weil unser rationales Bewusstsein nur auf diese Weise verarbeiten kann? Viele dieser Fragen sind schon seit vielen Jahren erforscht. Lenken uns die alten Erkenntnisse oder die neuen? Wer kann neue Erkenntnisse verstehen außer den Wissenschaftlern, die sie geschrieben haben oder die sie miteinander diskutieren?

Wenn das rationale Bewusstsein nicht ausreicht

… dann müssen wir andere Methoden erschließen, um unser Leben und unser Zusammenleben zu meistern. Irgendwann kommt immer der Punkt, wo wir kreativ werden müssen, an dem „weiter so“ nicht mehr funktioniert. Wenn wir aber andere Methoden aufschließen wollen, wird uns die Rationalität nur sehr bedingt dabei helfen, sonst hätte sie die Herausforderungen auch allein bewältigen können. Neue Wege brauchen Mut und beenden den täglichen Rhythmus.

Wie wir es also drehen, wir werden uns aufs Glatteis des Unbekannten bewegen müssen. Das widerspricht unserem Sicherheitsbedürfnis. Wir wollen gerne unser rationales Feedback bekommen, um die Dinge in uns in 0 und 1 aufteilen zu können, in Gut und Böse, in Wahr und Falsch. Wir scheitern bei diesem Versuch, rutschen aus und retten uns an Land, da wo es nicht mehr rutschig ist. Dann kehren wir zu den bekannten Besen zurück, die doch bisher ganz gut gefegt haben und stellen fest, dass es sich nicht lohnt ein unabsehbares Abenteuer zu beginnen und sehen uns gezwungen, das Leben so auszuhalten, wie es ist.

Und wenn wir einen zweiten Versuch wagten

… und die Sinne hinzufügten, die wir zwar zweifellos haben, bei denen aber gerade diese Unsicherheit auftritt, dann müssten wir die Entscheidung treffen, dieses Eis ganz sorgsam zu betreten.

Auf diesem Weg befinde ich mich seit vielen Jahren. Meine Emotionen sind inzwischen so zuverlässige Begleiter, dass das, was wir früher als 6. oder 7. Sinn bezeichneten, alltägliches Werkzeug mit einem alltäglichen emotionalen Bewusstsein geworden ist. Das Glatteis ist in meinem Leben längst zu einer stabilen Plattform geworden.

Dieses emotionale Bewusstsein habe nicht allein ich entdeckt, sondern viele in unserer Spezies, wenngleich es wenige gibt, die tatsächlich Methoden anbieten zur Entwicklung von emotionalem Bewusstsein anbieten. Dennoch, eine bei vielen Kolleginnen und Kollegen übereinstimmende Entdeckung: Das emotionale Bewusstsein kann mit vernetztem, mehrdimensionalem Wissen umgehen. Daraus folgt logischerweise, Emotionen können mehrdimensionales Wissen so strukturieren, dass es auch sequenziell mit unserem rationalen Bewusstsein verarbeitet werden kann. Das emotionale Bewusstsein ist ebenfalls in der Lage, sequenziell verarbeitete Erkenntnisse wieder in das mehrdimensionale Feld zu integrieren. Dieses mehrdimensionale Wissen nennen wir umgangssprachlich „Erfahrung“, nicht als empirisches Faktum, sondern als das was jemand erwirbt, wenn er Erkenntnisse über viele Jahre hinweg anwendet. Es wird von uns häufig als „die Weisheit der Alten“ bezeichnet, und ist eine Art der Fertigkeit, die dem studierten Wissen häufig weit überlegen ist. Und nun stellt sich die Frage, ob Wahrheit sequenziell-rational überhaupt darstellbar ist?

Ein Wahrheit für alle?

Die Menschheit arbeitet immer weiter an Erkenntnissen, die sortiert und untersucht werden müssen und so komplex sind, dass dieser Prozess des gereiften Wissens mit bisherigen Lebenskonzepten immer seltener zum Ziel kommt.

Durch das Aufschließen der emotionalen Kompetenz steht das plötzlich eine Methode zur Verfügung und nicht nur das, sondern jetzt könnten wir uns mit den neuen Mitteln auch wieder dem Begriff der Wahrheit zuwenden.

Um es vorweg zu nehmen: Ich kenne diese Wahrheit, die überall, in jeder Dimension und zu jeder Zeit gültig ist noch nicht. Würde ich sie erkennen, könnte ich sie mit Worten nicht beschreiben. Sie ist multidimensional und eine Beschreibung mit Worten würde immer nur einen Aspekt, eine Perspektive beschreiben. Diese Erfahrung machen Menschen seit jeher, dass die Perspektive immer nur ein Ausschnitt einer wahrhaftigen Sicht sein kann. Vielleicht ist das der Grund, warum es Israelis verboten ist/war, sich ein Bildnis Gottes anzufertigen. Dieses Bildnis würde die Wahrheit auf eine Perspektive verkürzen und wäre dann eben keine Wahrheit mehr.

Wie kann ich also Wahrheit aufspüren? Und wenn ich sie aufspürte, wie könnte ich sie dann kommunizieren?  Ich kann mich aber dieser Suche nach einer für alle verfügbaren Wahrheit anschließen und gehe davon aus, dass sie all unsere Sehnsüchte in den Zustand des Frieden führen wird und uns das Glück finden lässt, nach dem wir suchen: Als Menschheit, als Teil der Schöpfung auf dieser Erde, als Teil der Schöpfung unseres Heimat-Universums, vielleicht sogar als ein Teil von Wirklichkeiten, die wir noch nicht einmal berührt haben.

Wir nennen es Quanten Cloud

Mit einfachen Techniken, die jeder Mensch erlernen kann, begeben wir uns in kleinen Gruppen mit gegenseitigem Vertrauen in hochfrequente Räume, die unsere Emotionalität als Kommunikationsraum benötigt. Diese Formulierung wirkt für viele erstmal so fremd, wie die Syntax moderner Mediziner für einen mittelalterlichen Arzt der sich an Aderlass und Schröpfen als medizinischen Maßnahme gewöhnt hatte, der kein MRT oder Elektronen-Mikroskop für seine Arbeit hatte und auch nicht hätte nutzen können.

Und da sind wir also mal wieder: Mitten auf dem Glatteis.

Dabei ist das was wir tun noch nicht einmal sensationell neu. Zum einen lernen wir immer schon so, und manche Lern- und Lehrkonzepte haben diese Methode einfach nur erfolgreich genutzt und einfach andere Effekte verantwortlich gemacht. Es gibt diverse Schulversuche, sowohl hier in DE als auch in Russland und anderswo, wo diese Art des gemeinsamen Lernens, ausgehend von einer höheren Ordnung der Schöpfung bereits praktiziert wurde. Wie alles Fremde wurden diese Versuche skeptisch beäugt, manchmal auch verurteilt.

Für uns sind sie Teil der wissenschaftlichen Arbeit und grundlegende Information zur Entwicklung eines Verfahrens „auf dem Glatteis“ mit verblüffenden Resultaten und Analogien sowohl zur Physik als auch zur Quantenphysik, bis hin zur modernen Forschung an DNA-gestützten Speichermedien.

Wahrheit ohne technische Reduktion

Diese Erkenntnisse haben uns ermutigt auszuprobieren, ohne technische Hilfsmittel, große Datenmengen direkt von Mensch zu Mensch zu übertragen und sie für den Empfänger verarbeitbar zu machen. Dieses Verfahren hat uns ebenfalls „Wissens-Räume“ eröffnet, die nicht aus dem bewussten Wissen der Mitte derer stammten, die am Prozess beteiligt waren. Es ist schon ungewohnt, wenn du plötzlich Worte formulierst, die dir in dieser Welt noch nicht begegnet sind und das Gefühl hast, du wüsstest bereits, worum es geht, aber dir fehlt noch etwas, um es auszudrücken. Ist das bereits Wahrheit? –  Ja! wir können es schon als Wahrheit bezeichnen selbst dann, wenn wir es noch nicht (in Worte) fassen können.

Wichtig in diesem Kontext: Können wir solcher Wahrheit vertrauen? Auch die Quellen die wir hier als Quanten Cloud bezeichnen, tragen von sich aus keine Wahrheiten in Form von ethisch betrachteten Richtigkeiten in sich, sondern nur Informationen über Wirkweisen und Realitäten, die von uns evaluiert, bewertet und strukturiert werden wollen. So richtig vertrauen werden wir erst, wenn wir die Wahrheit nicht nur empfunden haben, sondern auch ihre Wirkung erlebt.

Wie das Verfahren konkret funktioniert wird zeitnah an anderen Stellen veröffentlicht. Eine Verifikation ist aber aus der Natur der Sache heraus, nur durch die Teilnahme an einem solchen Prozess möglich, also im „Glatteisbereich“.

Die Entwicklung der Wahrheit

Wasserfälle - Niagara FallsWir Menschen haben das Bedürfnis uns weiter zu entwickeln. Möglicherweise sind wir genau zu diesem Punkt, eben zur Erkenntnis der Wahrheit hier auf der Erde, als Seelen in menschlichen Körpern, weil wir nur unter Begrenzungen wirklich auf die Suche gehen. Erst der Zaun lässt die Frage entstehen, was hinter dem Zaun ist. Dabei machen wir zuweilen Trippelschritte und manchmal müssen wir Flüsse überqueren und wieder manchmal sind es Wildwasser-Flüsse, die uns zu gefährlich erscheinen, um sie zu überwinden. In diesem Fall tun wir es nur wenn wir sicher sind, dass es keine andere Chance mehr gibt, als es mit dem Wildwasser aufzunehmen.

Sind wir schon an diesem Punkt? Sind wir bereit für das Wildwasser, den Abgrund, das Glatteis? und wenn ja, sind wir in der Lage „über den Jordan“ zu gehen, die Wüste hinter uns zu lassen und ein neues Land in Besitz zu nehmen? Wer, was oder welche Wahrheit wird uns dort erwarten und über welche Wahrheiten verfügen wir, die uns leiten, diese Herausforderung anzunehmen? Was ist das, was uns in Wahrheit verbindet? Oder müssen wir diesen Weg gehen, um genau das herauszufinden?

Wäre die Wahrheit nur eine individuelle Sicht, hätten wir dieses Wort nicht erfunden. Den jedes Wort, dass wir zur Verständigung entdeckt haben, hat einen eigenen Wahrheitsraum, wenn wir das Wort wirklich ergreifen.

Also: Sprich das Wort Wahrheit einmal laut aus! Sprich es dir selbst ins Gesicht und fühle hinein in diesen Raum, um dessentwillen dieses Wort zum Leben erweckt wurde.

WAHRHEIT

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